![]() | 31.08.2009 - Fahrt und Aufbau |
Eine super schnelle Fahrt nach Isamar liegt hinter uns. Die LKW haben den Rekord gebrochen und waren bereits um 09.30 Uhr dort, während unsere Kleinbusse gegen 10.30 Uhr eintrafen.
Nach dem Einchecken wurden die Zeltplätze begutachtet und eingeteilt. Dem Aufbau steht also nichts mehr im Wege.
Am heutigen Dienstag werden nur die die Feinheiten gemacht, da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch einen Blitzstart hinlegten und bis 19.00 Uhr an der Zeltstadt gearbeitet haben.
Wir wünschen den anreisenden Konfis und den restlichen Mitarbeitern eine angenehme Fahrt nach Italien und hoffen, Euch alle gesund am Campingplatz begrüßen zu können.
![]() | 02.09.2009 - Ankunft der Konfis |
Nachdem der letzte Schliff auf unserem Camp gemacht war, hatten wir nicht mehr viel Zeit. Die Konfis standen ja schon fast vor der Tür.
Wie geplant trafen die Konfis um 14.30 Uhr am Campingplatz ein. Etwas verschwitzt vom rumsitzen im Bus wurden sie dann von den jeweiligen Zeltpaten empfangen. Das Gepäck durfte dann jeder ausgeruhte Konfis mit auf den Zeltplatz schleppen. Kaum eingerichtet wurden ihnen gleich die Zeltplatzregeln vertraut gemacht. Aber danach war viel Wasser angesagt. Neben den 7 verschiedenen Pools wurde natürlich noch der Strand mit der schönen Adria angepeilt.
Anschließend gab es das Gruppenfoto (auf der Startseite) und danach konnte unser Küchenteam die 58 hungringen Konfis und 31 Mitarbeiter mit Spaghetti Bolognese überraschen. Und es wurden ALLE satt.
Derzeit läuft das Abendprogramm und das einstudieren des Konficamp-Tanzes.
Im Namen aller Konfis und Mitarbeiter darf ich die zu Hause gebliebenen recht herzlich grüßen. Die Grüße aus dem Gästebuch werden morgen den Konfis und Mitarbeitern persönlich übergeben.
Ihr / Euer Charly Ehnes (Campleiter)
![]() | 03.09.2009 - Der 2. Tag |
Der 2. Tag beschäftigte sich thematisch mit dem großen Tema des Wohers, also der Wurzeln. Es ist kein leichtes Thema, zu entdecken, wo denn nun wirklich der Schlpfer, also Gott seine Spuren. in uns und um uns hinterlässt. Doch ein Leben ohne Gott, wer weiß, ob es fast nicht möglich ist.
Worum ging es denn an diesem zweiten Tag. Es ging darum, herauszufinden, daß wir alle getragen sind von dem Vertrauen in einen, der uns schon von Anfang an geliebt und gesucht hat. Dies zu wissen, gibt Vertrauen ins Lewben und in die Entwicklungen des Lebens. Gott ist die Lieb e und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, so der Schreiber des 1. Johannesbriefes.
Noch einige Anmerkungen:
Das gute Essen wird jetzt schon gerühmt.
Das Wetter zeigt sich von der besten Seite:
Das kalte Nass, ob im Meer oder im Swimmingpool ist wirklich toll.
die Gemeinschaft ist sehr wohltuend und gut.
Zum zweiten Tag gehörte es, daß wir uns schon besser kennengelernt haben und uns füreinander geöffnet haben.
Ich sehe viele dankbare und zufriedene Gesichter.
gez.: Hartmut Schmidt
Das Kreativteam hast sich für die Konfis das Basteln von Gelkerzen einfallen lassen und im Anschluß daran wartete das Nachmittagsteam am Pizzapool um die Konfibuchsten ins Wasser zu schreiben.
Ein auch sehr gut angekommener Programm gab das Abendprogramm mit dem 1. Teil von Schlag das Team (bekannt durch Schlag den Raab).
Hier mußten alle Konfis in Gruppen gegen den jeweiligen Mitarbeiter antreten. Disziplinen wie Wettsägen, Pappmachè-Zielwurf, Bilderraten, etc. wurden in 8 Stationen durchgeführt.
Den 1. Teil gewann das Team der Mitarbeiter mit einem knappen Abstand den die Konfis am Samstag Abend im 2. Teil wettmachen können.
Eine kurze Abendandacht, sowie das Abensingen der Mitarbeiter vor den Konfizelten rundete den schönen Tag ab.
gez.: Charly Ehnes
![]() | 04.09.2009 - Der 3. Tag |
Der 3. Tag begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, den manche Konfis am Strand genossen und er stand ganz im Zeichen des Wassers und der Taufe. Den Konfirmandinnen und Konfirmanden wurde an vier Stationen klar, wie wichtig Wasser für unser Leben ist - in materieller und auch in geistiger Hinsicht. Sie durften im Pool nach Taufsprüchen tauchen, die sie sich vorher aus der Bibel ausgesucht hatten. An einer weiteren Station konnten sie erleben, dass Wasser reinigt. Sie durften das Gefühl erleben, wie es ist, wenn man einem anderen Menschen die Hände wäscht und sie auch selbst gewaschen bekommt. Dabei erfuhren sie, wie dringend viele Menschen darauf angewiesen sind, dass sie von anderen gewaschen werden - im Krankenhaus, im Altersheim, in einer Behinderteneinrichtung. Bei entspannender Musik wurde darüber nachgedacht, wie Wasser wirken kann - sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Wasser löscht den Durst - es kann aber auch durch Fluten oder Tsunamis auch Leben zerstören. Dass es unterschiedlich schmeckende Wassersorten gibt konnten sie an einer weiteren Station selbst feststellen. Am Ende jeder Station wurde nach dem Verlesen eines Bibelspruches darüber nachgedacht, weshalb Taufe mit Wasser geschieht.
In einer weiteren Unterrichtseinheit wurde ihnen vermittelt, weshalb die Kirche tauft. Dabei stand im Mittelpunkt der Missionsbefehl Jesu im Matthäus-Evangelium 28, 16-20, die wichtigste Grundlage unseres christlichen Glaubens. Sie erfuhren was zu einer Taufe alles gehört - die Paten und die Gemeinde, der Glaube, das Wasser und der Taufbefehl. Und ihnen wurde deutlich gemacht, was die Taufe für uns Christen bedeutet: von Gott geliebt zu sein - Gott sagt ja zu mir; die Zugehörigkeit zu Jesus Christus - er starb für mich am Kreuz und nimmt weg was mich von Gott trennt; ich bekomme den Heiligen Geist - er ist Kraft zum Glauben, Hoffen und Lieben, ich werde in die weltweite Gemeinschaft aller Christen aufgenommen. Durch die Taufe beginnt unser Weg mit Gott.
Ein schöner Weg wie ich finde, der hoffentlich allen Konfis klar wurde.
gez. Peter Körner, Prädikant.
Im Anschluß an das Sanwich-Mittagessen konnten die Konfis ihre mitgebrachten weißen T-Shirts batiken. Ein gemeinsames Miteinander und Miteinanderhelfen war das Ziel. Durch die langen Arbeitsprozesse hatten die Konfis danach mehr Freizeit, weil das Nachmittagsprogramm aufgrund der Überlänge ausgefallen ist.
Nach dem Abendessen (panierter Fisch mit Kartoffelsalat) hieß es für einige Mitarbeiter beim "Aktivity" die Begriffe in Form von zeichnen, pantomime oder erklären zu umschreiben.
Mit dem Abendgebet von Prädikant Peter Körner gingen die Konfis ins Bett und lauschten beim "Kein schöner Land in dieser Zeit" den Mitarbeitern zu.
![]() | 05.09.2009 - Der 4. Tag |
Der vierte Tag am Konficamp war dem Thema Jesus Christus gewidmet.
Jesus ein Mensch und ein Gott? Wer war er? Was lässt sich über ihn sagen, wie er gelebt hat? Warum haben seine Worte wie Welt so sehr verändert? Wieso haben sie auch heute noch Gültigkeit nach 2000 Jahren?
Und, was hat das alles mit mir zu tun? Fragen, die Konfirmanden sowie auch viele Christen immer wieder haben wurden in einem Stationenlauf mit Geschichten, Spielen und Impulsen aufgegriffen und erklärbar gemacht.
Ihre Kreativität konnten die Konfirmanden am Nachmittag zeigen, indem sie Specksteinkreuze feilten, Mosaikkreuze herstellten oder Holzkreuze verzierten.
In jedem Stück steckt nun ein ganz persönlicher Teil seines Schöpfers.
Auf Grund von zu starken Wind zogen wir das Abendprogramm ‚Schlag das Team (Teil 2) auf den Nachmittag vor und Mitarbeiter sowie Konfirmanden konnten sich in den verschiedensten, lustigen Diszipinen messen.
Am Abend wurde zu frischen Popcon ein Film im ‚Kairokino' gezeigt.
Mit dem Abendimpuls, mit dem Lied von Silbermond ‚Gib mir ein kleines Bisschen Sicherheit', endete der Tag mit einem Ständchen der Mitarbeiter an den Konfizelten.
Jörg Schwarzbeck, Gemeindediakon
![]() | 06.09.2009 - Gottesdienst am Meer mit Taufe / Tauferinnerung und Ausflug nach Venedig |
Tag 5 auf dem Konficamp war der Sonntag, der den Taufgottesdienst mit anschließender Taufe von Michelle Hammel und Nicole Treptau beinhaltete. Zunächst machten wir uns auf den Weg zum Strand, wobei wir auf einer großen Wiese davor, den Gottesdienst abhielten. Grund war der starke Wind, welcher uns entgegenwirkte. Anschließend gingen wir dann zum Meer, wo die beiden Mädels von Katharina Winkler und Markus Dörrer getauft wurden. Nach der Taufe wurden dann alle Konfirmanden und alle Mitarbeiter gesegnet.
Zurück im Camp packten alle gleich ihre Sachen und Lunchpakete ein, um dann um 11.30 Uhr mit dem Bus nach Venedig zu fahren. Am Piazzale Roma angekommen fuhren wir dann mit einem Wassertaxi den Kanal de Grande entlang bis zum Piazzale Marco. Von dort aus teilte sich die Gruppe in Kleingruppen auf und erkundete die schöne Wasserstadt Venedig. Pünktlich um 18.30 Uhr fuhr dann der Bus zurück ins Camp.
Im Konficamp angekommen, erwarteten uns festlich gedeckte Tische und ein (wie immer) leckeres Essen. Als Nachspeise gab es dann auch noch ein Eis für jeden, der eines wollte.
Erschöpft von den vielen Eindrücken und dem langen Fußmarsch, hörten die Konfirmanden noch brav der Abendandacht zu und verschwanden dann auch gleich in ihre Zelte. Ein guter Schlaf ist sicher. :
Larissa Rosner, Praktikantin
![]() | 07.09.2009 - Der 6. Tag |
6. Tag, Montag - Thema: Beten/Hände
Unter dem Thema "Beten" stand der 6. Tag des Konficamps. Die meisten Konfis und Mitarbeiter erschienen ausgeruht bei wiederum strahlendem Sonnenschein zum Morgenimpuls. Die Geschichte vom "Betenden Gaukler" erzählte von einem Mönch, der zu Gott auf seine ganz eigene Weise betete. Als wohltuende Hände-Übung folgte eine gegenseitige Massage. Nach dem Frühstück teilten sich die Gruppen auf verschiedene Stationen auf. Dabei ging es um unterschiedliche Gebetsformen, Situationen, in denen einem das Beten schwerfällt, was einem beim Beten hilft und wie wir Gebete formulieren können. Eine weitere Station befasste sich mit dem Vaterunser und der Bedeutung der einzelnen Bitten, die z.T. pantomimisch umgesetzt wurden. Außerdem probierten die Konfis unter Anleitung unterschiedliche Gebetshaltungen aus (gefaltete Hände, knieend, geöffnete Hände usw.).
Im Anschluss an das leckere Mittagessen (Gulasch) bastelten die Konfis mit dem Kreativ-Team Gebetswürfel. Danach gings zum traditionellen Strandburgen-Wettbewerb ans Meer. Dem Seelsorgeteam wurde die kaum lösbare Aufgabe übertragen, die Strandburgen - natürlich alles wahre Kunstwerke! - zu prämieren und die drei besten herauszufinden.
Bis zum Abendessen hatten alle wieder ausreichend Zeit, sich vom Tagesprogramm am Strand oder den Pools zu erholen. Nach den "Kässpatzen" mit der Postausgabe (Verteilung der Gästebucheinträge) gings mit dem Bingo-Abend weiter, bei dem sich Abend-Team, Konfis und die Bingo-Fee Thea selbst übertrafen. Mit dem Abendimpuls klang dieser sonnige und fröhliche Tag aus, und alle kamen wieder ein wenig zur Ruhe. Wie jeden Abend wurden auch heute alle Konfis liebevoll mit einem Gutenacht-Lied aller Mitarbeiter in den Schlaf gesungen bzw. von den Zeltpaten mit einer Gute-Nacht-Geschichte bedacht.
Katharina Winkler
![]() | 08.09.2009 - Der 7. Tag |
Die letzte Arbeitseinheit am Dienstag beschäftigte sich mit dem Thema "Abendmahl".
Hierzu gab es verschiedene Stationen, die die Konfis ablaufen mußten.
In den Stationen wurden die Einsetzungsworte, unser evangelischen Abendmahlsverständis und die Tradition auf denen das Abendmahl zurückgeht.
Die Theorie wurde mit spielerischen Elementen verknüpft, was den Konfis besonders viel Spass machte.
Am Nachmittag konnten in der Kreativeinheit die Konfis selbst das Brot backen und aus Trauben den Saft pressen, die für das Abendmahl verwendet wurden. Die übrigen Konfis bereiteten eine festliche Tafel für den Abschlußabend nach dem Gottesdienst vor.
Um 17.30 Uhr feierten alle gemeinsam den Abendmahlgottesdienst, indem auch einige Konfis sich mit selbst geschriebenen Fürbitten einbrachten.
Das Küchenteam zauberte für diesen Abend ein besonderes Schmankerl für alle Teilnehmer vor. Der Abend klang mit einem Rückblick des Abendteams und einer Disco aus.
Markus Dörrer, Vikar an St. Jakob
![]() | 09.09.2009 - Abfahrt der Konfis |
Nach dem Frühstück waren die Konfis eifrig dabei ihre eigenen Schlafzelte mit den Zeltpaten abzubauen. Die Lunchpakete aus der Küche wurden im Handgepäck verstaut und dann ging es nach einem Reisesegen durch Prädikant Peter Körner zum Haupteingang wo der Bus auf die Konfis und Mitarbeiter wartete.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sangen den Konfis noch ein irisches Reisesegenslied (Möge die Straße uns zusammenführen).
Anschließend nahm jeder Konfi im Bus seine Position ein und durch ein Spalier von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde der gesamte Bus mit Taschentücher verabschiedet.
Es war für alle (Konfis und Mitarbeiter) ein wunderschönes Camp mit herrlichem Wetter und braven Konfis.
Herzlichen Dank an alle die dieses Camp wieder ermöglicht haben. Nu auf so einem Camp kann man das Miteinander richtig leben.
gez.: Charly Ehnes
![]() | 10.09.2009 - Abbau und Fahrt |
Bericht folgt





